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Die Ärztliche Begutachtung

Die Fahrererlaubnisbehörde (Führerscheinstelle) bezweifelt Ihre Fahreignung? Es soll Ihre Fahreignung überprüft werden?

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Ein ärztliches Gutachten zur Fahreignung nach FeV (Anlage 4 und 5) kann angeordnet werden, wenn Zweifel an Ihrer Fahreignung bestehen und die Verkehrssicherheit als gefährdet betrachtet wird. Das Gutachten hilft der Fahrererlaubnisbehörde (Führerscheinstelle) bei der Entscheidungsfindung über die Erteilung oder Verlängerung Ihrer Fahrerlaubnis. Zudem hängt von dem ärztlichen Gutachtenergebnis ab, ob Beschränkungen oder Auflagen angeordnet werden.


Warum muss ich ein ärztliches Gutachten vorlegen?

Gründe für die Anordnung eines Facharzt-Gutachtens können sein:

  • körperliche Erkrankungen und/oder Einschränkungen (z.B. Erkrankungen des Bewegungsapparates, Diabetes, Herz- und Gefäßerkrankungen) 
  • Erkrankungen des Nervensystems (z.B. Epilepsie, Parkinson, nach Hirnverletzungen) 
  • psychische Erkrankungen, (z.B. Manien und schwere Depressionen, Schizophrenie)
  • Alkohol- und Drogenauffälligkeiten
  • ein höheres Alter (und damit einhergehende Erkrankungen bzw. die verminderte Reaktionsfähigkeit)

Den genauen Grund, warum Sie ein ärztliches Gutachten vorlegen müssen, erfahren Sie im Schreiben der Behörde. Dort wird Ihnen ebenfalls eine Frist, in welcher Sie das ärztliche Gutachten durchführen müssen, genannt. Das Gutachten kann mehrmals und zu verschiedenen Sachverhalten angeordnet werden.

Wie läuft die ärztliche Begutachtung ab?

Je nach Anlass der ärztlichen Begutachtung stehen verschiedene Dinge im Fokus der Untersuchung. Während bei körperlichen und psychischen Erkrankungen eher ihr allgemeiner Gesundheitszustand im Vordergrund steht, geht es bei Drogen- und Alkoholmißbrauch um Ihre Konsumgewohnheiten und deren Auswirkung auf Ihre Fahrtauglichkeit. Neben dem Gespräch und der Feststellung Ihrer allgemeinen Gesundheit stehen dann häufig auch labormedizinische Untersuchungen an.


Bei körperlichen und psychischen Erkrankungen:

  • allgemeiner Gesundheitszustand 
  • regelmäßige Einnahme bestimmter Arzneimittel
  • der Bewegungsapparat
  • ggf. Funktion von Augen und Ohren
  • die Reaktionsfähigkeit
  • die Belastbarkeit
  • die „psychische Verfassung“
  • ggf. Labor-Untersuchungen

Bei Arzneimittel-,Drogen- und Alkoholmißbrauch:

  • allgemeiner Gesundheitszustand
  • ausführliches Gespräch
  • Urintest
  • ggf. Bluttest
  • ggf. Haaranalyse

Wir helfen Ihnen dabei behördliche Eignungszweifel auszuräumen. Sie haben Fragen zur Ärztlichen Begutachtung? Dann kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular. Wir beraten Sie gerne und rufen Sie auf Wunsch zurück.
 

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